Die viszerale Therapie ist einer der drei Pfeiler der osteopathischen Medizin. Sie untersucht und behandelt Funktionsstörungen der inneren Organe.
Mittels Mobilisation und Manipulation werden die Mobilität und Motilität der Viszera normalisiert und Dysfunktionen korrigiert. Funktionsstörungen der inneren Organe sind häufig Ursache für Symptome und Pathologien des Bewegungsapparates. Chronischen Schmerzen und anderen parietalen Krankheiten kann man häufig nur durch viszerale Therapie begegnen.
Themen des Kurses:
Einführung, Geschichte und Philosophie der osteopatisch viszeralen Therapie
Grundlagen und Terminologie der viszeralen Therapie
Funktionelle Anatomie und Morphologie der oberen Bauchorgane
Befunderhebung und Differentialdiagnostik der oberen Bauchorgane (Leber, Galle, Magen, Duodenum)
Allgemeine und spezifische Untersuchung des Abdomens (Oberbauchregion)
Osteopathisches Clinical Reasoning bei viszeralen Pathologien
Neurophysiologie des vegetativen Nervensystems
Dysfunktionsmechanismus und Biomechanik
Behandlung von Körper-Quer-Strukturen (Diaphragma)
Palpationen und Tests der oberen Bauchorgane
Viszerale Mobilisation und Manipulation
Viszerale Faszien-Techniken
Behandlungstechniken des arteriellen und venösen Systems, veno-lymphatische Techniken
Recoil-Techniken
Behandlung unterschiedlicher Läsionsformen
Siehe auch:
Viszerale Osteopathie | Viszerale Behandlung der Beckenorgane | Teil 2
Viszerale Osteopathie | Organe des kleinen Beckens/Thorax | Teil 3
Viszerale Osteopathie | Ergänzungstechniken, Synthese | Teil 4
Kursnummer:
LB-VIS-1-20-01
Leitung:
Axel Steilen | Physiotherapeut, Osteopath B.O. und das Lehrteam der INOMT